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Livekritik zu

MY FAIR LADY

02.10.2009 - 18.05.2014 | Hannover / Staatsoper Hannover
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Nick Pulina
am 08.07.2013

Eins der wohl bekanntesten Musicals mal wieder auf der Bühne der Staatsoper Hannover.

In der rosa-roten Inszenierung von Bernd Mottl kam wirklich jeder auf seine Kosten. Es wurde gesungen, gelacht, geweint und gewütet und das alles in einer traumhaften Kulisse, die einem Barbie-Film entsprungen sein könnte.

Bereits vor dem Beginn der eigentlichen Vorstellung stand Professor Henry Higgins (Klaus Schreiber) auf der Bühne und erklärte Linguistische Phänomene. Als sich der Vorhang öffnete, sah man eine U-Bahn-Station in Berlin. In der Station tummelten sich haufenweise Menschen unter anderem auch Eliza Doolitle (Winnie Böwe), die versuchte ihre Windmühlen zu verkaufen. Prof. Higgins fand sie auf und schloss mit seinem Freund Oberst Pickering (Roland Wagenführer) eine Wette ab, dass er es schaffe dem ,,Göhr von der Straße"  beizubringen, sich wie eine Lady zu benehmen und vor allem wie eine Lady zu sprechen.

Sowohl gesanglich als auch schauspielerisch und tänzerisch war es eine Aufführung der Extraklasse. Ein wundervolles Bühnenbild, das aus einem pinken Haus bestand, das je nach Spielort hinauf- und herabfahren konnte und zwischenzeitlich komplett die Bühne verließ.

Die Kostüme waren ebenfalls einmalig. Mutter Higgins (Ks. Gertraud Wagner) hatte beispielsweise sehr viel Ähnlichkeit mit einem lilafarbenen Cupcake und Eliza Doolittles Kleider waren traumhaft.

Und überhaupt, die Frau Ks.Wagner. Sie war wohl die bewundernswerteste Darstellerin des Abends. Auch wenn sie "nur" einen Nebenrolle spielte, verkörperte sie sie mit so viel Liebe und Seele, dass man sich fragte, warum die Staatsoper diese Dame hat gehen lassen.

Klaus Schreiber und Winnie Böwe bestachen ebenfalls durch grandios tonsicher gesungene Lieder und ein grandioses schauspielerisches Talent. Auch Vater Doolittle (Frank Schneiders) wurde vom Publikum gefeiert. So war er doch erst der verlotterte Alkoholiker und wandelte im Laufe des Stückes zumindest sein Äußeres.

Die Inszenierung  war einfach traumhaft. Kostüme von Nicole von Graevenitz, Bühnenbild von Friedrich Eggert und musikalische Leitung von Siegmund Weinmeister.

Besucherfazit

Grandiose Inszenierung, die von der Staatsoper auch für die kommende Saison behalten wird.

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